Meisterhaft geplant

Das idyllische Grundstück an der Außenalster im vornehmen Stadtteil Harvestehude war eine Herausforderung für die Bauherrin FRANKONIA Eurobau AG und die Architekten. Es galt, mit der Bebauung dieser einmaligen Lage und den erhabenen Bauwerken der Nachbarschaft gerecht zu werden.

Im Rahmen eines mehrstufigen Wettbewerbs konnte mit den Architektenbüros kister scheithauer gross, Markovic Ronai Voss, Petzinka Pink und Kahlfeldt für die Planung der Sophienterrassen ein einzigartiges Architekten-Team von internationalem Renommee gewonnen werden, das die hohe planerische und handwerkliche Qualität im Großen wie in vielen kleinen Details erkennen lässt.

Die Einbindung verschiedener Architekturbüros in die Planung der einzelnen Häuser war ausdrücklicher Wunsch der Bauherrin Frankonia. Durch die individuellen Handschriften der Baumeister gewinnt das Quartier eine lebendige Vielfalt und architektonische Individualität. Die meisterhaften Interpretationen des klassizistischen Stils Harvestehudes sind eine lebendige, zeitgemäße Reminiszenz an Hamburgs Geschichte.

Städtebauliche Komposition

Die Sophienterrassen wurden auf einem sanften Hang mit mehreren alten Bäumen zwischen Mittelweg und Harvestehuder Weg errichtet. Die tragende städtebauliche Idee der Sophienterrassen ist eine Folge von miteinander verbundenen Plätzen, die von den Häusern des Quartiers umrandet werden. Der grüne Platz im Westen – eingefasst von der Villa „Sophie" und dem Campus am Mittelweg – erstreckt sich bis zum „Platz der Harmonie" mit seinem Brunnen und der Umrandung aus eleganten Stadthäusern. In der Mitte des Quartiers ist der lange Square angeordnet, der wiederum fußläufig mit dem baumbeschatteten Sophienplatz verbunden ist, um welchen herum sich Stadthäuser und Alstervillen gruppieren.

Formensprache und Ästhetik

Unter der Leitung der Hamburger Architektin Mirjana Markovic wurde ein Masterplan entwickelt, der sich an Harvestehudes schönsten Bauwerken orientiert, an deren Fassaden, den kleinen Formen und den harmonischen Proportionen – die Architektursprache eines selbstbewussten, wohlhabenden und engagierten Bürgertums, die in Hamburg seit rund zweihundert Jahren gepflegt wird. Und die sich wie ein roter Faden durch die Sophienterrassen zieht.